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Willkommen auf der Webseite des Posaunenverbandes der Evangelischen Lutherischen Kirche im Südlichen Afrika (N-T)

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Gästebuch

Karl Tobler
Danke an NETWISE für das Gästebuch. Jetzt können alle Besucher Ihre Kommentare und Wünsche bekannt geben und Fragen an den Posaunenverband der ELKSA (N-T) stellen. Ich freue mich, von Euch zu lesen!
Donnerstag, 21. Juni 2018
Tyrone
Ich liebe die Musik
Mittwoch, 20. Juni 2018

Posaunenfest 2018

Posaunenfest der ELKSA (N-T) - 3. Juni 2018 – Johannesburg.

Solange die Erinnerung noch kräftig genug ist und die Musik noch in meinen Gedanken mitschwingt, möchte ich meine Eindrücke zum Posausenfest (oder Landesposaunenfest, wie es jetzt auch schon manche Bläser nennen) mit Euch teilen.

Den größeren Chören wie Pretoria, Augsburg, Kroondal und Nordrand fällt es bestimmt leichter die schwierigeren und doppelchörigen Stücke zu üben als den kleineren Chören, die manchmal nicht einmal jede Stimme besetzen können. Trotzdem haben alle geübt, so gut es ging und so oft es ging. Da gibt es die guten Einzelspieler. Die sind gut, nicht nur weil sie talentiert sind und eine besondere Liebe zur Musik  haben, sondern weil sie auch öfter üben als die andere Gruppe, die einmal in der Woche zur Probe gehen und ansonsten das Instrument in die Ecke stellen, so wie ich.

Bei den Kreisposaunen Proben,  die in Pretoria, Nordrand und Kroondal stattgefunden haben und ich beiwohnen durfte,  ging es dann schon wesentlich besser. Im größeren Chor, wo es rundherum Unterstützung  gibt und man seine eigenen Schwächen nicht so deutlich hört, macht es gleich viel mehr Freude – und man lernt dazu.

Der Nordrand Posaunenchor von der St. Thomas Gemeinde, Johannesburg war dieses Mal der Gastgeber und mein kritisches Auge konnte keine Fehler bei der Organisation finden. Herzlichen Dank!  Die Deutsche Internationale Schule Johannesburg stellte die Aula kostenlos für das Posaunenfest zur Verfügung, was dem Finanzkomitee der ELKSA (N-T) bestimmt einige Seufzer der Erleichterung entlockt hat.  Der Stellvertretende Schulleiter Herr van Wyk und seine Frau beehrten uns am Sonntag mit ihrer Anwesenheit.

Es war alles da, was man brauchte – von der vorgewärmten Halle bis zu „Wasser-sparenden“ Wasserhähnen, von freundlicher und ausreichender Bewirtung bis zum blauen Himmel.

Am Samstag vormittag stand erst einmal die Vertreter Versammlung auf dem Programm. Die Vertreter sind zum Teil schon früh am Morgen hunderte Kilometer gefahren, um pünktlich bei der Versammlung zu sein. Einige Amtsträger wurden verabschiedet (Pastor Udo Lütge, Louis Schröder, Walter Lilje, Arthur Hinze und Pastor Dirk Köstlin), sie hatten während ihrer  Amtszeit treu gedient.  Neue Amtsträger wurden gewählt.

Egmont Ottermann wurde vom amtierenden Posaunenwart zum Posaunenwart gewählt.

Siegfried Prigge, der zu unserem Glück doch nicht nach Deutschland ausgewandert ist, wurde zum Kreisposaunenwart Kreis Süd gewählt und auch zum Posaunenwart Stellvertreter.

Dr. Manfred Kuhn wurde zum Kreisposaunenwart Stellvertreter im Kreis Süd gewählt.

Monika Springer wird in Zukunft die treibende Kreisposaunenwart(in) im Kreis Nord sein und Henning Reinstorf, der kürzlich die D-Prüfung für Chorleiter bestanden hat ist nun Kreisposaunenwart in Kreis Mitte.

Pastor Mark Meier (Piet Retief) hat das Amt als Geistlicher Betreuer von Pastor Dirk Köstlin übernommen.


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vlnr hinten:  Walter Johannes, Pastor Mark Meier,  Egmont Ottermann , Sigfried Prigge; vlnr vorne: Karl Tobler,  Monika Springer, Henning Reinstorf , Bischof Horst Müller

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Chorleiter und Stellvertreter 2018

Die Probe am Nachmittag war gut besucht und geübt wurde bis es klappte – oder auch nicht – in der Hoffnung, daß es am Sonntag noch alles „zusammen kommen“ wird.

Der traditionelle Braai nach der Probe war wie immer die beste Gelegenheit, die Verwandten,  Bekannten und Freunde zu finden und über die gemeinsamen Streiche zu lachen, die man zu Schulzeiten in Hermannsburg den Lehrern gespielt hat. Ich bin nicht lange geblieben. Ich mußte erst den selbst auferlegten Streß von den Versammlungen abbauen und mich auf das Posaunenfest freuen.

Am Sonntag kam dann „alles zusammen“.  Im wahrsten Sinne des Wortes. Die Bläser, die Gäste und die Musik kamen zusammen. Wie sehr die Musik zusammen kam, wird sich herausstellen, wenn ich die CD vom Fest höre – aber was ich an diesem Morgen gehört und miterlebt habe, hat mir sehr gut gefallen.

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Während des Morgenprogrammes vor dem Gottesdienst hatte ich immer die beiden Türen im Auge, durch die die Gäste nur spärlich in die Halle kamen. Doch so wie es bei den Sonntags-Gottesdiensten in der Regel auch ist – im letzten Augenblick kamen sie doch zahlreich und die Halle wurde beinahe voll.

Der Gottesdienst wurde vom Pastor Wilko Hunger aus der Nordrand Gemeinde gehalten, gepredigt hat Bischof Horst Müller in seiner humorvollen Art, aber immer leicht verständlichen Weise.  Die Gedanken aus dem Predigttext  aus Jerimiah 23, 16-29 (falsche Propheten) wurden geschickt weiter geleitet auf das Thema „Glaube – Hoffnung – Liebe“ . Das wiederum paßte wunderbar zu dem  Musikstück  „Glaube – Hoffnung – Liebe“ von Dieter Wendel (Leitender Landesposaunenwart in Bayern).

Das Programm wurde zusammengesetzt in altbewährter Weise aus Stücken von Klassikern wie M. Prätorius,  J.S. Bach,  G.F. Händel,  J. Pachebel,  F. M. Bartholdy, sowie aus Musik von Komponisten der heutigen Zeit, wie D. Vogt, R. Schelter, G. Nuernberger, T. Fünfgeld, R. Grössler, R. Gramm, P. Horn, G. Gunsenheimer, M. Häberlein, H. Petersen, G. Vogel, Th. Riegler, J.-M. Schlegel, F. Plewka, U. Knörr, H. Walcha, E. Broy, H. Zellner, B. Bowen, H. Lammel.

Ich freue mich darüber, daß Gott so viele Menschen mit dem Talent zum Komponieren ausgestattet hat und wir Bläser diese Noten zur Musik umsetzen durften.

Aufgefallen ist mir über die Jahre, daß gerade die schmissigen, jazzigen und swingenden Stücke beim Publikum besonderen Anklang finden, gemessen an den Jubelrufen und Applaus. Deshalb sind wir als Bläser nahezu verpflichtet, diese Richtung weiterzugehen, obwohl da noch viel Gegenwind in den Chören besteht. Aber wenn es auch öfter schwierig sein mag, die Stücke richtig hinzubekommen, am Sonntag  „kommt alles zusammen“ wie wir wieder gesehen und gehört haben.

Unbemerkt von vielen, stand ein Aufnahmegerät mitten in der Aula, das die Musik aufgenommen hat, damit wir dieses Mal auch wieder eine CD produzieren können – damit die Musik noch zu Hause oder im Auto nachklingen kann. Ein herzlicher Dank dafür gilt Bodo Meyer, der schon über viele Jahre die Musik der Posaunenfeste für uns und unsere Kinder auf CDs aufbewahrt hat.

Ebenfalls zum Andenken und für das Geschichtebuch des Posaunenverbandes gedacht, wurde nach zehn Jahren (2008 Bethanien) wieder ein Foto vom gesamten Chor gemacht. Heiko Wolf hatte sich bereit erklärt am Samstag und Sonntag zu fotografieren und ich bin schon neugierig auf alle diese Erinnerungen. Heiko ist professioneller Fotograf und besonders für seine Kalender bekannt, die unter anderem die Natur und die Menschen in Südafrika, Namibia und Zimbabwe wiederspiegelt.

Obwohl der Chor die eine Hälfte der Aula gut füllte, wäre da noch Platz für einige mehr Bläser gewesen. Ich habe mich sehr gefreut über alle Bläser, die gekommen waren, um das Posaunenfest zu feiern.  Besonders über die Jungbläser, die mir die Hoffnung geben, daß die Bläserarbeit in der nächsten und übernächsten Generationen fortgesetzt werden wird. Daß es im Chor eine gute Mischung von jungen und nicht mehr so jungen Bläser gab, spiegelte sich bei der Bläser-Ehrung wieder.  Drei Bläser wurden geehrt für 65 Jahre Bläserdienst – Hans Heinrich Kohlmeyer (Kempton Park), Eduard Meyer und  Georg Ottermann (beide Kroondal) und es gab viele Urkunden für Bläser mit 60, 50 und 40 Jahren Bläserdienst. Jungbläser durften die Urkunden überreichen.  Enttäuscht war ich von der Anzahl der Bläser die nicht erschienen sind. Von unserem Posaunenverband kamen gerade einmal zirka die Hälfte aller aktiven Bläser. Erfreulicherweise sind auch zahlreiche Bläser aus der ELCSA, FELSISA und BBSA angereist, , die den Chor noch verstärkt haben, sowie der Vorsitzende der EBBASA Christo Appel.

Henning Springer, der mit seiner Frau Monika sehr viel zum guten Gelingen des Posaunenfestes beigetragen hat, hat uns auch mit einem Aufkleber für den Instrumentenkoffer überrascht, der auf jedem Sitz lag, als wir am Sonntag morgen ankamen. Eine gute und nachahmenswerte Idee.

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Zuletzt gilt mein persönlicher Dank unserem neu gewählten Posaunenwart Egmont Ottermann. Man hat schon eine besondere Person nötig, diesen Liebesdienst zu tun, eine Person mit einem dicken Fell. Es muß ein Team-Spieler sein, Einfühlvermögen haben, diplomatisch und doch strikt sein, auch selbständige Entscheidungen treffen können, ausgezeichnete musikalische Kenntnisse besitzen in der Theorie und Praxis, gutes und selbstsicheres Auftreten haben.  Die Posaunenfest Stücke dürfen nicht  zu schwer oder zu leicht, zu modern oder zu alt sein.

Mit Egmont wurde wieder eine Person gefunden, die den Posaunenverband die nächsten Jahre leiten kann.

Wann fangen wir an mit dem Üben für das Posaunenfest 2020 – in Wartburg?

Die Losungen